Wundarmer, KI-gestützter
Rebschnitt

KI-Rebschnitt

Zielsetzung

Das vorrangige Ziel von KI-Rebschnitt, kurz „KIR“, ist die Kostensenkung und Effizienzsteigerung der Bewirtschaftung von Weinbergen durch die Nutzung Künstlicher Intelligenz im Rahmen der Digitalisierung im Weinbau.

KIR soll ermöglichen die neue Rebschnittmethode Winzern, Fachkräften und ungelernten Arbeitskräften zügig und anschaulich zu vermitteln, indem diese mit einer Datenbrille ausgestattet werden, welche ohne Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit jeden Rebstock aus der Sicht des Trägers aufnimmt, diesen analysiert und Vorschläge für die anzubringenden Schnitte (ggf. mit Erläuterungen in das Sichtfeld) projiziert.


Der Rebschnitt ist eine der kompliziertesten, aufwändigsten, teuersten und kritischsten Arbeiten für Winzer und entscheidend für die langfristige erfolgreiche Entwicklung jedes Weinbergs. Um Fehler im Rebschnitt zu vermeiden, werden diese Arbeiten bis heute daher vornehmlich manuell und von erfahrenem Fachpersonal bzw. dem Winzer selbst ausgeführt.

Die von Marco Simonit und Pierluigi Sirch entwickelte Methode des "Sanften (oder wundarmen) Rebschnitts" verbindet in besonderer Weise zahlreiche ökologische und ökonomische Vorzüge, verlangt vom Winzer jedoch ein radikales Umdenken in der Arbeitsweise. Wenn es gelingt, diese Methode fachgerecht von ungelernten Arbeitskräften durchführen zu lassen, können die Kosten der Bewirtschaftung signifikant gesenkt und den Auswirkungen des Klimawandel effizient begegnet werden.

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Aktuelles

Erstellung des digitalen Zwillings

(05.07.2022) Aus Fotos eines Demonstrations-Rebstocks wird eine 3D-Punktewolke generiert. Die Farben der Punkte zeigen die Unterteilung des Rebstocks in seine Bestandteile mithilfe der zuvor trainierten KI. Aus diesen Daten kann der digitale Zwilling des Rebstocks aufgebaut werden, der zum Treffen der Schnittentscheidungen benötigt wird.

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