Wundarmer, KI-gestützter
Rebschnitt

KI-Rebschnitt

Zielsetzung

Das vorrangige Ziel von KI-Rebschnitt, kurz „KIR“, ist die Kostensenkung und Effizienzsteigerung der Bewirtschaftung von Weinbergen durch die Nutzung Künstlicher Intelligenz im Rahmen der Digitalisierung im Weinbau.

KIR soll ermöglichen die neue Rebschnittmethode Winzern, Fachkräften und ungelernten Arbeitskräften zügig und anschaulich zu vermitteln, indem diese mit einer Datenbrille ausgestattet werden, welche ohne Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit jeden Rebstock aus der Sicht des Trägers aufnimmt, diesen analysiert und Vorschläge für die anzubringenden Schnitte (ggf. mit Erläuterungen in das Sichtfeld) projiziert.


Der Rebschnitt ist eine der kompliziertesten, aufwändigsten, teuersten und kritischsten Arbeiten für Winzer und entscheidend für die langfristige erfolgreiche Entwicklung jedes Weinbergs. Um Fehler im Rebschnitt zu vermeiden, werden diese Arbeiten bis heute daher vornehmlich manuell und von erfahrenem Fachpersonal bzw. dem Winzer selbst ausgeführt.

Die von Marco Simonit und Pierluigi Sirch entwickelte Methode des "Sanften (oder wundarmen) Rebschnitts" verbindet in besonderer Weise zahlreiche ökologische und ökonomische Vorzüge, verlangt vom Winzer jedoch ein radikales Umdenken in der Arbeitsweise. Wenn es gelingt, diese Methode fachgerecht von ungelernten Arbeitskräften durchführen zu lassen, können die Kosten der Bewirtschaftung signifikant gesenkt und den Auswirkungen des Klimawandel effizient begegnet werden.

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Aktuelles

Interaktive Präsentation

(01.08.2023) Im Rahmen der Veranstaltung „Chancen der Digitalisierung für eine moderne nachhaltige Landwirtschaft“ der Großregion Rheinland-Pfalz und Saarland in Deutschland, Lothringen in der Region Grand Est in Frankreich, der Wallonie, der Fédération Wallonie-Bruxelles und Ostbelgien in Belgien, sowie dem Großherzogtum Luxemburg unter der Präsidentschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, hatte das Team von KI-Rebschnitt die Gelegenheit, den aktuellen Prototyp vorzustellen. Vertretern der Agrarverwaltungen, der Ministerien, der Wirtschaft und unterschiedlichen Verbänden der Großregion wurde in den Weinbergen des DLR Mosel in Bernkastel-Kues eine interaktive Vorführung geboten. Erstmals konnte sich unser Prototyp in den Händen von Nicht-Projektmitgliedern beweisen. Dazu wurden im Winter zurückgehaltene, trockene Rebstöcke entsprechend den Schnittvorschlägen geschnitten, die von der Anwendung auf dem Smartphone-Display empfohlen wurden. Zufrieden blicken wir auf diese erfolgreiche Veranstaltung zurück und bedanken uns bei den Organisatoren und TeilnehmerInnen.

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